… aber von Herzen: Danke!
Danke für eure lieben Kommentare und guten Wünsche. Ihr ahnt nicht, wie mir das hilft!
Und jetzt: Augen zu und durch … zwei Wochen Pfingstferien.
… aber von Herzen: Danke!
Danke für eure lieben Kommentare und guten Wünsche. Ihr ahnt nicht, wie mir das hilft!
Und jetzt: Augen zu und durch … zwei Wochen Pfingstferien.
Eigentlich habe ich Internetverbot. Der Vater meiner Kinder hat gesagt, ich soll mich über die Feiertage ausruhen. Er würde das Ruder übernehmen. (Und Fenster zu putzen, solange die Luft voll Blütenstaub ist, sei sowieso sinnlos. Punkt für ihn!)
Also habe ich den heute wider Erwarten sonnigen Tag auf der Bank unterm Apfelbaum verbracht und gelesen. Einen deutschen “Thriller”, der in München spielt, was für Wiedererkennungseffekte sorgt, und mir schon allein deswegen gefällt. Außerdem ist die Sprache der Autorin angenehm, das Thema (häusliche Gewalt) interessiert mich schon lange. Ich lasse mich also durch das Buch treiben, ohne groß nachzudenken, überlege nur – wie es sicher beabsichtigt ist – ob der Gute ein Guter ist oder ein verkappter Böser oder sogar der Böse. Irgendwann ist klar, er ist ein Guter und wer der Böse ist, weiß ich auch, und dann sind zwei Frauen und der Böse in einem mehrstöckigen Rohbau in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt, an dessen Höhepunkt ein Schuss fällt, der die Frauen rettet.
Dumm nur: Niemand hält die – zu Beginn des Kampfes erwähnte – Gaspistole in der Hand. Ich habe die Stelle jetzt dreimal gelesen und bleibe dabei: Niemand hat die Pistole! Der alles entscheidende Schuss kann gar nicht abgefeuert worden sein!
Nun sitze ich also hier, der Lesespaß ist mir im Nachhinein gründlich vergangen, und ich frage mich fassunglos, warum das keinem der in der Danksagung aufgeführten Testleser, Agenten, Lektoren, Freunde aufgefallen ist. Die Stelle liest sich für mich, als sei sie überarbeitet und die Pistole dabei gestrichen worden. Nur der Schuss, der blieb stehen.
Ich begreife wieder einmal nicht, wie … Nein! Egal! Lass es, Marie!
Der Vater meiner Kinder ruft zum Essen. Ich bin dann also mal wieder weg. (Verratet mich nicht
!)
Aber vorher wünsche ich euch frohe Pfingsten!
Herzlichst
Marie
Zu viele ungeputzte Fenster im Haus. Zu viel Unkraut im Garten. Zu viele Kinder, die sich wie Unkraut im Haus verbreiten. Zu viele dunkle Gedanken. Zu viele wirre Ideen. Kein Rückzugsort in Sicht. Kein Platz, um Gedanken zu ordnen, Ideen zu sortieren, durchzuatmen. Zu wenig Zeit sowieso. Fühle mich wie in einem Karussell, das sich schneller und schneller dreht. Versuche ich abzuspringen, breche ich mir den Hals.
Deswegen zumindest hier: Pause.
Bis auf Weiteres.
Marie
… weiß ich, dass in anderen Teilen Deutschlands die Sonne scheint. Immer wieder. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass sie sich gestern sogar hier hat sehen lassen. Allerdings hält sie ihre Gastspiele wohlweislich so kurz, dass wir sie im Angesicht des nächsten grauen Tages sofort wieder vergessen. Heute zum Beispiel.
Regelmäßig vergesse ich während der langen Wintermonate, dass mit den ersten warmen Tagen
Regelmäßig überlege ich um diese Jahreszeit, ob ich nicht im 15. Stock eines Hochhauses viel besser aufgehoben wäre als in einem Altbau mit Garten.